Paradox #1.

Paradox #1 bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Gegensätzen: Weich und klar, schwer und leicht, Bewegung und Ruhe. Die organischen Formen scheinen sich einander anzunähern und gleichzeitig voneinander zu entfernen. Nichts wirkt eindeutig – und genau darin liegt die Kraft des Bildes.

Die zurückhaltende Farbigkeit erzeugt eine stille, beinahe fragile Atmosphäre. Weiß und sanfte Grautöne verschmelzen miteinander, während die sichtbaren Spuren der Oberfläche dem Werk eine körperliche Präsenz verleihen.

Die beiden Formen ergänzen sich, ohne symmetrisch zu sein und schaffen ein Gleichgewicht, das nicht auf Perfektion beruht, sondern auf Spannung.

Paradox #1 ist eine leise abstrakte Komposition über das Gleichgewicht der Gegensätze.

Mit diesem kleinen Bild wollte ich mit nur zwei Farbtönen und der Strukturpaste einen Ruhepol schaffen, den man sich gerne anschaut, weil er harmonisch und unaufgeregt ist.

Acryl und Strukturpaste auf Leinwand
ohne Rahmen
30 × 40 cm

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